Windows Vista installieren

Zuerst einmal die Windows Vista Setup-DVD in das Laufwerk des Rechners einlegen und dann den Computer neu starten. Dabei sollte man sich zunächst einmal vergewissern, dass das DVD-Laufwerk als erstes „Boot Device“ aufgeführt ist, damit die Windows 8 Setup-DVD automatisch starten kann.

Dazu ruft man vor dem eigentlichen Windows Start mit der „Entf“- oder „F1“-Taste ( je nach Mainboard ) das Bios des Computers auf. Im Bios sucht man nach dem Eintrag Boot-Menü und ändert wenn nötig die Reihenfolge der Geräte. Man legt das DVD-Laufwerk ( vor der Festplatte ) als erstes Startgerät fest.

Nun das Bios wieder verlassen und den Rechner neu starten. Es erscheint beim Booten die Meldung „Drücken Sie eine beliebige Taste, um von CD oder DVD zu starten“. Man kann nun eine beliebige Taste drücken, und die Installation von Windows 8 beginnt. Man wählt die gewünschte Sprache aus und klickt/tippt auf Weiter.

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Im folgenden Dialog gibt es die Möglichkeit, die Computerreparaturoptionen zu öffnen. Das sind Programme zur Reparatur einer beschädigten Windows-Installation. Hier geht es aber nur darum Windows neu zu installieren.

Hier klickt/tippt man auf „Jetzt installieren“.

installation-starten

Vor Beginn der Installation wird man dazu aufgefordert, einen Product Key einzugeben. Der Product Key befindet sich auf dem Echtheitszertifikat, das wahrscheinlich auf das Computergehäuse aufgeklebt wurde oder sich in der DVD-Hülle befindet. Bei Laptops befindet sich das Echtheitszertifikat oft auf der Geräteunterseite, einige Hersteller verstecken es unter dem Akku.

Der Product Key identifiziert Windows als echt. Man kann Ihn jetzt oder nach Abschluss der Installation eingeben.

Den Haken bei „Windows automatisch aktivieren, wenn eine Internetverbindung besteht“ kann man herausnehmen und mit der Aktivierung warten, bis die Installation erfolgreich abgeschlossen wurde.

Jetzt kann man, falls gewünscht, den Product Key eingeben und auf „Weiter“ klicken.

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Wenn man keinen Key eingegeben haben, fragt das Installationsprogramm noch einmal nach. Dort wählt man „Nein“, und im folgenden Fenster die Windows-Ausgabe, die auf dem Echtheitszertifikat steht. Wenn man eine andere Edition wählt und diese installiert, ohne dafür einen Product Key zu besitzen, kann man das installierte Windows nur 30 Tage nutzen und muss es dann neu installieren.

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Wenn man eine Auswahl getroffen hat, klickt man auf „Weiter“. Anschließend erscheinen die Lizenzbedingungen, denen man, durch das Setzen des Hakens bei „Ich akzeptiere die Lizenzbedingungen“ zustimmen muss, damit man Windows installieren können.

endbenutzerlizenzvereinbarung

Wenn bereits eine frühere Version von Windows installiert ist, ist es möglich, im folgenden Schritt die „Upgrade“-Option zu wählen. Dabei werden Programme, Einstellungen und persönliche Daten aus der vorherigen Windows-Version übernommen.

Erfahrene Anwender empfehlen immer die saubere Neuinstallation. So ist gewährleistet, dass vorhandene Programme keine Kompatibilitätsprobleme verursachen, außerdem ist die Windows-Neuinstallation eine gute Gelegenheit, nicht benötigte Programme und Einstellungen loszuwerden.

In diesem Beispiel wird Windows auf eine leere Festplatte installiert, aus dem Grund ist die Upgrade-Option nicht verfügbar. Man wählt stattdessen „Benutzerdefiniert (erweitert).

installationsmethode

Obwohl die Option „Benutzerdefiniert“ heißt, bietet sie als einzige Option das Auswählen und Einrichten des Zieldatenträgers für die Installation, also die Festplatte.

Wenn im folgenden Dialog keine Festplatte angezeigt wird oder nicht die gewünschte Festplatte angezeigt wird, kann man wie nachfolgend erklärt einen Treiber für den Festplattencontroller laden. Andernfalls, wenn die Festplatte erkannt wird, fährt man bei „Die Festplatte partitionieren und Windows installieren“ fort.

Festplattencontrollertreiber laden

In dem Dialog „Wo möchten Sie Windows installieren?“ klickt man auf „Treiber laden“.

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Es öffnet sich ein Dialog, der dazu auffordert, einen Datenträger einzulegen, auf dem die Treiberdateien enthalten sind, einzulegen. Dieser Datenträger kann ein Flash-Laufwerk, also ein USB-Stick oder eine Speicherkarte, eine Diskette oder eine CD des Hardwareherstellers sein. Es ist übrigens möglich, vorübergehend die Windows-DVD aus dem Laufwerk zu entfernen und stattdessen die Hersteller-CD einzulegen, um sie nach einem Treiber zu durchsuchen. Treiber können von allen gängigen Medien nachgeladen werden. Auch spontan angeschlossene Kartenleser mit Speicherkarten sind erlaubt.

Fast alle Hersteller unterteilen die Ordnerstruktur ihrer Treiber-CDs nach Komponenten. So steht beispielsweise „RAID“ stellvertretend für Festplattencontrollertreiber.

Unterhalb des Ordners „RAID“ befinden sich meistens zwei Ordner, bezeichnet mit „32Bit“ und „64Bit“. Diese Ordner repräsentieren die passenden Treiber für 32- oder 64-Bit-Ausgaben. Welche Architektur Windows hat, steht auf der Installations-DVD. Wenn man sich nicht sicher ist, kann man die DVD jetzt auswerfen und nachlesen, was aufgedruckt wurde. Treiber müssen zur Systemarchitektur passen, da sie sonst nicht verwendbar sind. Eine erzwungene Installation falscher Treiber führt dazu, dass Windows später gar nicht mehr gestartet werden kann. Aus diesem Grund erleichtert Windows einem die Auswahl der passenden und kompatiblen Treiber, solange der Haken im Feld „Treiber ausblenden, die nicht … kompatibel sind“ gesetzt ist.

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Es ist möglich, dass die Auswahl einer einzigen Datei dazu führt, dass im Fenster „Wählen Sie einen zu installierenden Treiber“ gleich mehrere Treiber aufgelistet werden. Fast immer besitzen diese Treiber im Namen einen Hinweis auf den Chipsatz des Mainboards Ihres Computers. In diesem Beispiel wäre das „ICH8M“. Welchen Chipsatz das Mainboard hat, kann man im Zweifelsfall der Installationsanleitung entnehmen.

Wenn man den passenden Treiber gewählt haben, klicken man auf „Weiter“.

Die Festplatte partitionieren und Windows installieren

Wenn die Festplatte erkannt wird, kann man sie gleich als Installationsort für Windows auswählen, also auf den Eintrag klicken und auf „Weiter“ klicken, oder die Festplatte zuvor partitionieren. Hierzu klickt man auf „Laufwerksoptionen (erweitert)“.

laufwerksoptionen

Im unteren Bereich des Fensters wird nun ein erweitertes Menü geöffnet. Angenommen, man will den unpartitionierten Bereich der Festplatte unterteilen (dieser Bereich ist mit „Nicht zugewiesener Speicherplatz“ gekennzeichnet), dann klickt man auf diesen Bereich und anschließend auf „Neu“.

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Nun kann man eine Kapazität für die neue Partition angeben. Die Größe wird in Megabytes (MB) angegeben, dabei gilt: 1024 MB sind genau 1 Gigabyte (GB). Für Windows Vista sind 10 GB Speicherplatz das Minimum, in der Praxis sollten es aber mindestens 60 GB sein. In diesem Beispiel wird die Festplatte, die eine Gesamtkapazität von 128 GB hat, in zwei gleich große Partitionen unterteilt.

Hinweis: Die Partitionen werden mit fortlaufenden Nummern und bei 1 (Eins) beginnend nummeriert, während Datenträger bei 0 (Null) beginnend hochgezählt werden.

Partitionen kann man mit einem Klick auf „Löschen“ entfernen und mit einem Klick auf „Erweitern“ vergrößern, sofern auf der Festplatte unpartitionierter Speicherplatz vorhanden ist.

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Wenn man die Partitionen in den gewünschten Größen angelegt hat, wählt man die Zielpartition für Windows Vista aus und klickt auf „Weiter“.

Jetzt beginnt das Installationsprogramm mit dem Kopieren und Entpacken der Systemdateien. Danach wird Windows Vista installiert und eingerichtet. Diese Vorgänge können abhängig von der Arbeitsgeschwindigkeit des Computers zwischen 20 Minuten und bis zu über eine Stunde andauern.

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Der erste Start: Benutzerkonto einrichten

Nach einem automatischen Neustart wird man aufgefordert, das erste Benutzerkonto einzurichten. Man wählt nun einen Benutzernamen (Der Benutzername darf übrigens nicht „Benutzer“, „User“ oder gleich dem Computernamen sein). Wenn man ein Kennwort verwenden möchte, muss man es zweimal eingeben, um die Richtigkeit zu bestätigen.

Im Feld „Kennworthinweis“ kann man einen Hinweis angeben, um sich an das Kennwort zu erinnern. Der Hinweis sollte nicht zu offensichtlich sein, wenn andere Benutzer ebenfalls Zugang zu dem Computer haben.

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Jetzt wählt man noch ein Profilbild aus und klickt auf „Weiter“.

Im folgenden Dialog soll man einen Computernamen angeben. Wenn man später ein lokales Netzwerk verwenden möchte, sollte man den Namen anpassen, andernfalls kann man problemlos auch den vorgeschlagenen Namen belassen. Der Name kann beispielsweise den Zweck oder den Standort des Computers beschreiben, zum Beispiel „Büro-PC“.

computername

Der Computername darf nicht gleich wie der im vorherigen Schritt angegebene Benutzername lauten.

Nun wählt man noch ein Hintergrundbild für Ihren Desktop aus und klickt dann auf „Weiter“.

Windows fragt jetzt nach den Einstellungen für die Update-Funktion. Damit Windows auf dem aktuellen Stand gehalten werden kann, sollten man diese Funktion unbedingt verwenden und die „Empfohlenen Einstellungen“ wählen. So gestattet man Windows, Updates, die Fehlerkorrekturen und Verbesserungen für das Betriebssystem enthalten, zu installieren.

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Anschließend muss man noch die Systemzeit prüfen.

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Sobald Windows ein Netzwerk erkannt hat, sollen man festlegen, wo man sich befindet. Abhängig von der Auswahl werden dann sicherheitsrelevante Einstellungen angepasst. So hat man in Heim- und Firmennetzwerken die Möglichkeit, Freigaben zu verwenden, während dies an „öffentlichen Orten“ nicht möglich ist.

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Damit hat man die Einrichtung abgeschlossen.

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Vor dem ersten Start erstellt Windows einen Leistungsindex für die Computerhardware. Der wird benötigt, damit Windows die Aero-Funktion des Desktops freischaltet (vorausgesetzt, der Leistungsindex ist hoch genug). Außerdem greift Windows auf den Leistungsindex zurück, wenn die Kompatibilität einiger Computerspiele bestimmt werden soll.

Die erste Anmeldung

Man meldet sich an Windows mit den zuvor vergebenen Daten an und drückt dann die Eingabetaste oder klickt auf den Pfeil.

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Die erste Anmeldung an Windows kann einige Zeit in Anspruch nehmen, weil das Benutzerprofil noch erstellt werden muss.

Standardmäßig zeigt Windows Vista nach der Anmeldung das „Begrüßungscenter“. Dabei handelt es sich um ein Fenster mit Übersicht über die Systemeigenschaften sowie Verknüpfungen zu Systemsteuerungselementen und Windows-Diensten.

willkommenscenter

Da dieses Fenster in den meisten Fällen gar keine Beachtung findet und allenfalls bei der Einrichtung des Computers verwendet wird, kann man es nach der nächsten Anmeldung dauerhaft verschwinden lassen: Dazu entfernt man den Haken bei „Begrüßungscenter beim Start anzeigen“, der sich links unten im Fenster befindet und schließt es. Die Option wird erst bei der nächsten Anmeldung angezeigt und ist bei der ersten Anmeldung nicht verfügbar.

begruessungscenter-deaktivieren

Windows Vista ist nun installiert und einsatzbereit.

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